Dreimal Gold für Zürcher Gymnastinnen

Drei Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen: An den Schweizer Meisterschaften in der Rhythmischen Gymastik  wurden die Teilnehmerinnen des Zürcher Regionalen Leistungszentrums Uster für ihre exzellenten Darbietungen reichlich belohnt. Im Athletik-Zentrum von St. Gallen überzeugten sie sowohl im Mehrkampf als auch in den Geräte- und Gruppenwettbewerben.
Gold gab es in der Klasse der Jüngsten für Marija Zeller, die sich souverän im Mehrkampf durchsetzte, für die erste RLZ-Riege in der Kategorie G1 sowie für die Gruppe des Schweizer Nationalkaders, zu der auch drei Gymnastinnen des Zentrums zählten. Ihre hervorragende Form bestätigten die jungen Sportlerinnen mit elf weiteren Medaillen.
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Optimales Trainieren in Tanz und Gymnastik

Es gibt unzählige Tänze, genauso wie es unzählige Arten von Gymnastik gibt. Um den Artikel für alle Leser möglichst nützlich zu halten, werde ich mich nicht auf bestimmte Stile oder Formen von Tanz und Gymnastik festlegen. Der Artikel gibt allgemeine Tipps, mit denen sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene ihr Training bezüglich Kondition, Koordination, Beweglichkeit und Ästhetik verbessern können. Es sind keine Partnerübungen enthalten, damit jeder die Möglichkeit bekommt die Übungen alleine durchzuführen.

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Kōhei Uchimura

Kindheit und Ausbildung

Kōhei Uchimura ist am 3. Januar 1989  in Kitakyūshū (China) geboren. Er wuchs als Einzelkind auf. Seine Mutter wollte ihm eine Haltung eines Sportlers nahe bringen. Im alter von drei Jahren fing er an zu turnen in der Halle von seinem Vater. Bereits mir 6 Jahren machte er an den erste Turnwetkämpfen an. Doch er hielt den Druck der Wettlämpfen in diesem Alter nicht stand. Ebenfalls hatte er, im Gegensatz zu seinen Konkurenzen, nicht genug Kraft. Er probierte dies jedoch mit hartem Training auszugleichen. Nach dem er seinen Schulabschluss hatte, fing er noch härter an zu trainieren. 2004 verliess er seine Familie und zog nach Tokio um. Dort wurde er im Asahi Seimei Gymnastics Club von Takashi Kobayashi professionell gecoacht. Er musst dort harte Kraftrainings ausharren, indenen er anstrengende Übungen, mehrere male am Tag wiederholen musste. Sein Trainer bewunderete die konzentrierte Haltung die er an den Tag legte. Bereits ein Jahr später konnte er an internationalen Wettkämpfen Teilnehmen. Ein paar Monate später wurde er ins japanische Nationalteam der Senioren aufgenommen.

Kōhei Uchimura, der unter anderem den japanischen Turner Kōji Gushiken zu seinen Vorbildern zählte, lebt in Saitama. Im März2011 schloss er sein Studium an der privaten ‘Nippon Sport Science University (NSSU)’ ab. Danach begann er als Angestellter bei der Konami Sports & Life zu arbeiten. Dort gehört er der Firmen-Turnmannschaft an. Uchimura zählt das Lesen von historischen Büchern zu seinen Hobbys.

 

Sein Auftsieg

Erstmals trat Uchimura im März 2007 bei einem Seniorenturnier bei dem Wetlcup Interntionaux de France in Paris auf. Er erreichte das Gerätefinale am Sprung. Jedoch wurde er der drittplazierte. Auf Platz neun scheitterte der Einzug ins Finale am Boden. Im Mai 2008 gewann er den den Weltcup am Boden. Uchimura trainierte hart weiter, bis er die schwierigsten Elemente und Kombinationen mit Elegenaz und Lechtigkeit rüberbringen konnte. Somit war es ihm möglich mit den besten Konkurenzen mitzuhalten.2012 führte er bis vor den Olympischen Sommerspielen in London die inoffizielle Liste der geturnten D-Note mit 39,3 Punkten an. Die japanische Tageszeitung ‘Sahi Shimbun’  nannte ihn bei der HeimWM 2012 den ‘beispiellosen Superman’.Er stellt die Qualität seiner Übungen über gewonnene Titel und versucht, nach eigenen Angaben zufolge, bei jeder Sportveranstaltung mit Sorgfalt zu Turnen, stets auf der Suche nach der besseren Darbietung. ls größten Turner der Geschichte bezeichnete Uchimura den Weißrussen Witali Scherbo, der bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona sechs Goldmedaillen gewann. Sein Ziel ist es  noch präziesere Leistungen zu bringen als Scherbo dies tat.

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Kōhei Uchimura mit einer Medaille

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Nach einem erfolgreichen Bodenturnen

 

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Gymnastik

Dmitry beschloss mit 14 Jahren, dass er gerne Gymnastik machen möchte. Er ging jede Woche ein- bis zweimal ins Training und war immer der Beste Turner. Mit 16 Jahren nahm er das 1. Mal an einem Wettkampf in Moskau teil. Er war ziemlich gut und es machte ihm viel Spass. Auch heute macht er immer wieder gerne an verscheidenen Wettkämpfen mit.

Am liebsten turnt er mit dem Barren, dem Pauschenpferd und auf dem Boden weil alle drei Disziplinen recht anspruchsvoll sind, viel Kraft benötigen und eine hohe Koordinationsfähigkeit erfordern.

August Güttinger war ein bekannter, schweizer  Barrenturner und zweifacher Olympiasieger.
August Güttinger war ein bekannter, schweizer Barrenturner und zwei facher Olympiasieger.

Der Barren

Der Barren ist ein Turngerät, welches aus 2 Holmen besteht, die etwa 350 cm lang und 195 cm hoch sind. Die Holmen sind aus Holz und Kunststoff gemacht, denn es ist wichtig dass diese ein bisschen dehnbar sind.  Erfunden wurde der Barren von Friedrich Ludwig Jahn in Berlin.

Es ist wichtig, dass man viel Kraft hat, wenn man am Barren turnen möchte, denn es ist sehr anspruchsvoll. Man turnt meistens Schwung- und Flugelemente, die mit Kraftelementen abgerundet werden. Ausserdem ist es entscheidend, dass man nicht mehr als dreimal stoppt während dem Programm.

Dies ist das älteste, noch bestehende Turnpferd. Dieser Schnappschuss stammt aus dem Jahr 1931.
Dies ist das älteste, noch bestehende Turnpferd.
Dieser Schnappschuss stammt aus dem Jahr 1931.

Das Pauschenpferd
Das Pauschenpferd, auch Turn-Pferd genannt, ist ein Pferdeähnlicher Höcker. Turn-Pferde bestehen aus drei Teilen. Nämlich aus zwei Endteilen und einer Mitte, die zwischen den Pauschen liegt. Noch im 19. Jahrhundert hatte es auf einer Seite einen Pferdehals ähnlicher Teil und eine kürzere Kruppe, womit es an sein natürliches Vorbild, das Pferd, erinnert. Heutzutage sind die Turn-Pferde seitengleich gebaut. Ausserdem sind heutige Turn-Pferde durch die praktischen Beine höhenverstellbar.

Die Heutigen Pauschenpferde sind viel moderner und sicherer.
Die Heutigen Pauschenpferde sind viel moderner und sicherer.

Bei vielen Übungen werden die Pauschen benötigt, damit man besseren Halt hat. Die ganze Zeit, an der man turnt, dürfen nur Hände das Pauschenpferd berühren. Bei dieser Disziplin muss der Turner alle Teile des Turn-Pferdes benützen. Man kann zum Beispiel Scheren- oder Pendelbewegungen ausführen, Gymnastik Übungen auf dem Turn-Pferd ausführen aber man kann es auch als Hindernis benutzen.

Das Bodenturnen

Beim Bodenturnen führt man verschiedene Übungen auf einer 12×12 Meter grossen, leicht federnder Fläche aus. Während der Vorführung muss die gesamte Fläche benützt werden.
Das Programm muss aus akrobatischen Elementen (zB. Überschläge oder Salto) und einem Gleichtgewichtselement bestehen. Frauen müssen auch gymnatische Sprünge und Drehungen vorführen. Wird die Weisse Fläche übertreten, gibt es Punktabzug. Auch ist es wichtig, dass kein Element wiederholt wird.

Man darf die vorgegebene weisse Bodenfläche nicht überschreiten.
Man darf die vorgegebene weisse Bodenfläche nicht überschreiten.

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